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Farbton ermitteln und mischen

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Kleine Schadensstellen im Lack erfordern meist nur eine räumlich begrenzte Lackierung. Dazu muss der Lack 100prozentig im richtigen Farbton gemischt sein. Die Farbbezeichnung ist dafür noch keine Garantie. Im Zuge internationaler Fertigungsverbunde wurde Ihr Audi vielleicht in Spanien, Ihr Mercedes in den USA oder Ihr VW in Mexiko gebaut. Durch unterschiedliche Zulieferer und  Methoden der Lackverarbeitung kann ein Farbton trotz identischer Bezeichnung schon beim Neuwagen um Nuancen variieren. Bei einer älteren Lackierung kommen noch Farbverändungen durch Witterungeinflüsse hinzu.

Für ein optimales Ergebnis brauchen wir den Farbcode beispielsweise aus den Bordunterlagen des Fahrzeugs.

Um höchste Genauigkeit zu erreichen, wird an 3 Stellen gemessen.

Die Lackfarbe wird bei uns im Haus von einer computergesteuerten Farbmischanlage hergestellt.

Das Probeblech wird mit der Original-Lackierung am Fahrzeug verglichen.


Das Bildmaterial hat uns freundlicherweise unser Lack-Lieferant

zur Verfügung gestellt.

Unser Beispiel ist eine Streifberührung am Radlauf eines Skoda.


Zur Messung mit dem Farbtonmessgerät muss der Lackbereich neben der Schadensstelle gesäubert und poliert werden.


Die Ergebnisse werden mit einem Computerprogramm ausgewertet und die hier gezeigte  Farbmisch-Anweisung erstellt.

Zur Kontrolle wird ein Probeblech lackiert.

Dann wird das Fahrzeug lackiert. Der zufriedene Kunde erhält ein kostengünstig teillackiertes Fahrzeug ohne die geringste Farbabweichung.

 

Impressionen